Portrait Ralf Wieland

Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe Juni 2018

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
Gesundbrunnen, den Soldiner Kiez und rund um die Panke


Liebe Leserin, lieber Leser,

wer gegenwärtig in Berlin einen Kita-Platz für den Nachwuchs sucht, stellt fest, was sich anderswo auch als Folge des Wachstums der Stadt bemerkbar macht: Kapazitäten sind knapp. Babyboom, ein verändertes Einschulungsalter, Zuwanderung und kleinere Gruppengrößen in den Kitas – mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass die Kita-Situation in Berlin derzeit sehr angespannt ist. Viele Eltern befürchten, dass sie für ihr Kind keinen Platz bekommen könnten.

Der Senat kennt das Problem in all seiner Dringlichkeit und stellt nicht erst seit gestern alle Weichen, die flott zu mehr Kita-Plätzen führen. Bis 2021 werden insgesamt 25.000 neue Kita-Plätze entstehen. Neue Kitas werden teilweise in modularer Bauweise (MoKiB) hochgezogen, was eine erhebliche Baubeschleunigung bedeutet. Viele Standorte hierfür stehen bereits fest, die erste MoKiB-Kita öffnet Anfang 2019 ihre Türen.

Das Land lässt auch nichts unversucht, um den Erzieher-Beruf schmackhaft zu machen und so dafür zu sorgen, dass auch für ausreichend Betreuung gesorgt ist. In erster Linie: Höhere Gehälter; Berlin setzt sich für eine höhere tarifliche Eingruppierung ein. Anfang 2019 stehen die Tarifverhandlungen an. Daneben wurden und werden die Rahmenbedingungen der Erzieher-Ausbildung verbessert: Erweiterte finanzielle Fördermöglichkeiten, z.B. durch BAföG und Jobcenter. Auch für Quereinsteiger und in der berufsbegleitenden Ausbildung werden die Mittel erhöht und Hürden abgebaut. Zum Sommer dieses Jahres schließen ca. 2.500 Erzieherinnen und Erzieher ihre Ausbildung ab und gehen in den Beruf.

All dieses wird in den nächsten Jahren eine spürbare Entspannung bei den verfügbaren Kita-Plätzen bringen. Der Senat hat einige Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die Koordination zwischen allen Beteiligten zu verbessern und freie Kapazitäten aufzuspüren. Eine Kita-Task-Force der Bildungsverwaltung ist recht erfolgreich bei der Platzbeschaffung für besonders dringende Fälle. Die Kooperation von Bezirksämtern und Kita-Eigenbetrieben wird enger gestaltet. Kitas, die zusätzliche Plätze anbieten, erhalten eine Prämie von 250 Euro pro Monat und Kind. Zu den erforderlichen Maßnahmen gehört leider auch, dass zeitlich befristete Überbelegungen hingenommen werden.

Am kommenden Freitag, 22. Juni, macht die Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ im Gesundbrunnen Station. „Fraktion vor Ort“ ist ein Angebot der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Einzelheiten zu den Stationen am 22. Juni finden Sie unten. Insbesondere ans Herz legen möchte ich Ihnen den „Sommerabend an der Panke“, zu dem ich Sie auf die Terrasse des SV Nord Wedding in der Kühnemannstraße einlade. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu können. Ob mit oder ohne „Sommerabend“ - auf jeden Fall wünsche ich Ihnen schöne Sommertage in den heraneilenden Sommerferien,

Ihr

Ralf Wieland


"Fraktion vor Ort" am Gesundbrunnen am Freitag, 22. Juni 2018

Flyer Fraktion vor Ort am 22. Juni 2018Am 22. Juni steht der Gesundbrunnen im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Fraktion vor Ort". Mit einem kleinen Programm möchte ich die Aufmerksamkeit auf interessante Initiativen und Orte in unserem Ortsteil lenken und mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Neben einigen Terminen, die unter vier Augen oder im kleinen Kreis stattfinden, beinhalt das Programm auch eine Reihe von Veranstaltungen, die auf Ihr Interesse stoßen könnten und zu denen ich Sie herzlich einlade.

Ich würde mich freuen, Sie am 22. Juni bei "Fraktion vor Ort" begrüßen zu können.

Einen Flyer, der über die Veranstaltungsreihe informiert, finden Sie demnächst möglicherweise in Ihrem Briefkasten - und auch hier als PDF-Datei.

Foto: © SPD-Fraktion Berlin


Einladung: Ein "Sommerabend an der Panke" am Freitag, 22. Juni 2018

Einladung Sommerabend am 22. Juni 2018 Sie sind herzlich eingeladen, mit mir und interessanten Gästen aus der Bezirks-, Landes- und Bundespolitik einen entspannten Sommerabend auf der Terrasse des SV Nord Wedding zu verbringen.

Für Getränke, kleine Leckereien und nette Live-Musik ist gesorgt.

Das Clubheim des SV Nord Wedding liegt direkt an der Panke in der nördlichsten Ecke des Wedding. Wenn das Wetter mitspielt, bietet es sich an, mit dem Fahrrad über den Pankeweg zu kommen. Eine Skizze findet sich auf der Rückseite der Einladungskarte.

Ich würde mich freuen, Sie beim Sommerabend am Freitag, 22. Juni, ab 18:00 Uhr begrüßen zu können.

Grafik: Einladungskarte


Bezirksamt prüft weitere Milieuschutzgebiete in Mitte

Das Bezirksamt Mitte untersucht gegenwärtig, ob die Voraussetzungen für weitere Milieuschutzgebiete in Mitte vorliegen. Bisher sind fünf dieser Milieuschutzgebiete in Mitte eingerichtet, drei im Wedding, zwei in Moabit. Nun könnten neun weitere hinzukommen, vier davon im Ortsteil Gesundbrunnen.

Milieuschutzverordnungen werden erlassen, um die vorhandene Wohnungsstruktur in einem Gebiet zu erhalten. Es soll verhindert werden, dass durch die Verdrängung der ansässigen Wohnbevölkerung die vorhandene Infrastruktur im Gebiet nicht mehr gebraucht wird. An anderer Stelle in der Gemeinde müsste für die verdrängte Wohnbevölkerung neuer Wohnraum und neue Infrastruktur geschaffen werden. Die Gemeinde schützt sich mit dem Erlass sozialer Erhaltungsverordnungen vor den damit verbundenen hohen Kosten für die Allgemeinheit. Der Milieuschutz ist daher in erster Linie ein städtebauliches Instrument und dient somit nur mittelbar auch dem Schutz der Mieterinnen und Mieter.

In Milieuschutzgebieten bedürfen der Abriss, die Änderung (insbesondere Modernisierung und Grundrissänderungen) oder die Nutzungsänderung von Wohngebäuden einer Genehmigung. Zusätzlich gilt im Land Berlin in Milieuschutzgebieten ein Genehmigungsvorbehalt für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Das Bezirksamt prüft im Einzelfall, ob durch die beantragten Maßnahmen die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aufgrund von Verdrängung gefährdet ist. Wenn eine Verdrängungsgefahr besteht, können die Maßnahmen versagt werden.

Im Ortsteil Gesundbrunnen werden folgende Bereiche untersucht:
- Humboldthain Nord-West (Bereich um die Gerichtstraße)
- Reinickendorfer Straße (Bereich um Gottschedstr., Exerzierstr., Buttmannstr.)
- Soldiner Straße
- Kattegatstraße (und Steegerstraße)

Was Milieuschutzgebiete genau sind und was sie bedeuten, lässt sich z.B. auf den Websites des Bezirksamtes oder der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen nachlesen.

Abbildung, Karten: © BA Mitte


SV Nord Wedding feiert 125-jähriges Bestehen

Mit einem großen Fest feierte die „Sportliche Vereinigung Nord Wedding 1893“ Mitte April im Vereinsheim in der Kühnemannstraße ihren 125. Geburtstag. Neben vielen langjährigen und verdienstvollen Mitgliedern und Vertretern der Berliner Sportverbände trugen sich auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Eva Högl und der Berliner Parlamentspräsident Ralf Wieland (beide selbst Mitglied beim SV Nord Wedding) in die Gästeliste ein.

Die Wurzeln des Vereins gehen zurück auf den 1893 gegründeten SC Rapide Wedding. Im Jahre 2001 entstand dann aus der Fusion vom SC Rapide Wedding und Nord-Nordstern (1973 fusioniert aus dem VfL Nord und dem BFC Nordstern) die heutige SV Nord Wedding. Wenn auch gegenwärtig keine Titelgewinne in höheren Spielklassen anstehen, so verbinden sich mit dem SV Nord Wedding doch die Namen der Fußballprofis Niko und Robert Kovac, deren Karrieren in den 90er Jahren beim SC Rapide ihren Anfang nahmen.

Der SV Nord Wedding ist - wie heute die meisten Sportvereine - ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt bei der Integration von Jugendlichen aus zugewanderten Familien. „In der Integrationsarbeit liegen große Chancen, aber die Aufgaben, die damit verbunden sind, verlangen von allen große Anstrengungen. Hier helfen weder Schönreden noch Schwarzmalen“, betonte Parlamentspräsident Ralf Wieland die integrierende Funktion des Sports in seiner Laudatio und bedankte sich bei allen in den Vereinen Aktiven: „Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ist kein schwarz-rot-goldenes Sommermärchen. Es ist das alltägliche, oft auch schwierige Bemühen darum, miteinander das Beste zu erreichen. An diesem Punkt leisten gerade die Sportvereine Hervorragendes.“

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde der 1. Vorsitzende des SV Nord Wedding, Klaus Köpke, vom Berliner Fußball-Verband für seine inzwischen über 30-jährige ehrenamtliche Tätigkeit mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Das schönste Geburtagsgeschenk kam aber vom Bezirksamt: Der Werner-Kluge-Sportplatz wird ab Oktober grundlegend saniert.

Wer eine Karriere als Fußballprofi anstrebt, findet auf der Website des SV Nord Wedding umfangreiche Informationen über diesbezügliche Einstiegsbetätigungen.

Foto: JouLux


„KbNa-Cup 2018“ für Gewaltprävention und gegen Extremismus

Beim „KbNa-Cup“ stellt der Verein Kiezbezogener Netzwerkaufbau e.V. (KbNa) unter Beweis, wie ein friedliches Miteinander trotz Unterschieden in Herkunft, Religion oder Alter dank eines starken Netzwerks und durch regelmäßigen Austausch möglich ist.

Netzwerkpartner des Vereins, u. a. auch der Polizeiabschnitt 36 in der Pankstraße, veranstalten gemeinsam das Fußballturnier um den "KbNa-Cup".

Der "KbNa-Cup" ist aber nicht nur für Fußballfreaks von Interesse: Neben dem Spielfeld zeigen Organisationen aus dem Wedding die kulturelle Vielfalt mit Musik und Tanz. Die Besucher haben die Möglichkeit, die KbNa-Netzwerkpartner an ihren Ständen zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Der "KbNa-Cup 2018" findet am Sonnabend, 30. Juni, von 13:00 bis 18:00 Uhr auf der Gustav-Böß-Sportanlage, Koloniestr. 82-88, 13359 Berlin, statt. Sachdienlicher Hinweis am Rande: Am 30. Juni ist bei der WM spielfrei. Wer Entzugserscheinungen verspürt, findet sich zur Live-Übertragung in Extrem-HD-Ultra-3D in der Koloniestraße ein.

Foto: KbNa


Schülertickets werden ab 1. August preiswerter

StraßenbahnBerliner Schülerinnen und Schüler mit Schülerausweis I können künftig deutlich günstiger und einfacher Schülertickets erwerben. Ab 1. August kostet das Schülerticket im Berliner Tarifbereich AB 21,80 EUR pro Monat (bisher 29,50 EUR) bzw. 17,00 EUR pro Monat im Abonnement (bisher 22,92 Euro).

Das Geschwisterticket wird durch ein einheitliches Schülerticket für alle ersetzt.

Anspruchsberechtigte Kinder und Jugendliche können mit dem Schülerticket „berlinpass-BuT“ (Bildungs- und Teilhabepaket) kostenlos in Berlin Bus- und Bahnfahren (bisher 15,00 EUR). Das Land Berlin übernimmt die Kosten für die Entlastung der Familien und zahlt einen Ausgleich an die Verkehrsunternehmen.

Auch die Nutzung des Schülertickets wird zum 1. August einfacher, da die bisherige Kundenkarte wegfällt. Wer die Schüler-Monatskarte künftig am Automaten oder in der Verkaufsstelle erwirbt, muss auf dem Wertabschnitt nur noch das Geburtsdatum eintragen. Der Wertabschnitt gilt dann zusammen mit dem gültigen Berliner Schülerausweis I als Fahrausweis.

Quelle: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Foto: privat


QM Soldiner Straße: Kandidaten für den Quartiersrat gesucht

WahlurneIn diesen Wochen werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Quartiersrats und der neue Aktionsfondsjury im Quartiersmanagement Soldiner Straße gesucht und aufgestellt. Die Wahl wird während des Panke-Parcours am 1. September 2018 stattfinden.

Wählen und sich wählen lassen dürfen alle, die im Soldiner Kiez (konkret: im Gebiet des Quartiersmanagements Soldiner Straße) wohnen oder arbeiten. Dies gilt für natürliche Personen, also ausschließlich echte Menschen, keine Einrichtungen, Vereine oder Institutionen.

Auch junge Menschen dürfen wählen oder sich zur Wahl stellen. Das Mindestalter beträgt lediglich 16 Jahre.

Wer im Kiez mitreden und mitentscheiden möchte, meldet sich im Büro des Quartiersmanagements Soldiner Quartier in der Koloniestraße 129 und lässt sich dort zur Wahl aufstellen.

Nähere Informationen finden sich auf der Website des QM Soldiner Straße.

Quelle: QM Soldiner Straße, Foto: © Alexander Hauk


Lernwerkstatt "Kümmelküche" in der Gartenstadt Atlantic eröffnet

Eröffnung KümmelkücheIn der "Gartenstadt Atlantic", der denkmalgeschützten Wohnanlage zwischen Bellermann-, Behm- und Heidebrinker Straße, hat Mitte Mai die "Kümmelküche" ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist somit die neueste in einer Reihe von nun sechs Lernwerkstätten in der Gartenstadt, in denen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen verschiedene Bereiche aus Kunst, Kultur und Technik erlebbar gemacht werden sollen. In der Kümmelküche wird - der Name lässt es erahnen - gekocht.

Getragen werden die Lernwerkstätten von der Lichtburg-Stiftung des Ehepaares Rita und Michael Wolffsohn, den Besitzern der Gartenstadt. Michael Wolffsohn ist ein bekannter Historiker und Publizist und Enkel des Verlegers Karl Wolffsohn, der in den 20er Jahren an diesem Ort die "Lichtburg" betrieb, ein damals in Berlin gut bekanntes Kino.

In der Kümmelküche in der Heidebrinker Straße 10 können sich in erster Linie Schulklassen und Kitagruppen unter professioneller Anleitung durch den Koch Max Finger an Topf und Pfanne erproben. Darüber hinaus gibt es auch Kochkurse für Erwachsene und Senioren. Eine individuelle Buchung der Kümmelküche für Events oder Veranstaltungen ist auch möglich.

Die Einrichtung der professionell ausgestatteten Küche wurde mit 80.000 Euro aus dem Senatsprogramm Soziale Stadt unterstützt.

Nähere Informationen zu den Kochkursen, Workshops sowie den Buchungsmöglichkeiten erhält man per E-Mail an info@lichtburg-stiftung.de oder telefonisch unter 25 78 43 07 oder 41 40 11 88.

Foto: © Sulamith Sallmann


Better World Cup: Mehrwegbecher statt Pappbecher

KaffeebecherAls vor rund 10 Jahren Kaffee aus Einwegbechern zu uns schwappte, hätte niemand erwartet, welche Wellen dieser Trend schlagen würde. Aus dem Heißgetränk im Pappbecher wurde eine Generation to go. Jeden Tag werden in Berlin geschätzte 460.000 Becher verbraucht. Das sind viele verschwendete Ressourcen und letztlich auch: sehr viel Müll. Da wird aus jedem Heißgetränk im Vorübergehen ein handfestes Problem.

Es ist Zeit für eine Gegenbewegung – für Ressourcenschonung und Stadtsauberkeit: "Better World Cup" ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Berliner Stadtreinigung (BSR) und verschiedener Unternehmen und Institutionen aus Umwelt und Wirtschaft. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zur Nutzung von Mehrwegbechern zu animieren, die Verkaufsstellen zu überzeugen, ihre Heißgetränke in Mehrwegbechern zu rabattieren oder selbst Mehrwegbecher über ein Pfandsystem anzubieten.

Berlinweit beteiligen sich inzwischen 774 Verkaufsstellen an der Aktion. Beim Blick auf den Gesundbrunnen und den Soldiner Kiez macht das Angebot aber (noch) einen sehr übersichtlichen Eindruck. Im Wesentlichen kann man sich seinen mitgebrachten Becher (oder einen Pfandbecher) nur in Läden im Gesundbrunnen-Center auffüllen lassen, auch am Nauener Platz und am U-Bahnhof Pankstraße finden sich Teilnehmer. Darüber hinaus scheint das Netz noch ausbaufähig zu sein. Vielleicht braucht es einfach auch nur einmal Kunden, die die Cafes, Bäckereien, Imbisse usw. gezielt auf die Initiative hinweisen.

Eine Karte mit den teilnehmenden Geschäften findet sich auf der Website von Better World Cup.

Quelle: Better World Cup, Foto: privat


"Ausufern" in den Uferstudios

Bereits zum dritten Mal laden die Uferstudios in den ehemaligen BVG-Werkstätten an der Badstraße mit ihrer Programmreihe "Ausufern" Technikfreaks, Entdecker, Tauschwütige, Tanzbegeisterte, Käufer und Verkäufer, Neugierige, Verspielte und alle anderen ein, künstlerische Projekte mit besonderem Bezug zum Wedding zu entdecken. Wie immer sind die Veranstaltungen kostenlos und finden, jeweils an den ersten vier Tagen des Monats, drinnen und draußen statt.

Für den 1. bis 4. Juli lesen wir in der Programmankündigung: "Den Auftakt geben Lea Martini, Daniel Almgren-Recén & Team mit Wovon träumst Du? Die Sound- und Videoinstallation feiert die Vielstimmigkeit und Poetik unterschiedlichster Lebensgeschichten. Mit dem Berliner Kollektiv Blac Blob kann man im Do-it-yourself-Workshop Build that noise machine! ein echtes Abenteuer rund um Sounds, Löten, Jamsessions erleben. Peter Stamer und Kike Garcia werden über den neuesten Stand der Dinge rund um die Videoreportage Hans im Glück berichten. Neben dem allseits beliebten, nicht gewerblichen Nachbarschaftsflohmarkt kann man auch im Juli wieder bei „Tänze im Hof“ das Tanzbein schwingen. Dieses Mal nimmt Camille Chapon aka Jofe D'mahl alle Interessierten mit auf eine Reise in die 30er und 40er Jahre zu einer Balboa Swing Dance Session."

Alle Einzelheiten stehen auf der Website der Uferstudios.

Foto: privat


50 Jahre "1968": Jenny Schon liest bei "Made in Wedding"

Logo Made in WeddingIm Rahmen der Veranstaltungsreihe "Der Schahbesuch 1967 - Auftakt von 1968" liest die Autorin Jenny Schon ihre preisgekrönte Geschichte "Mein erster Berlin-Marathon".

Jenny Schon war seit den frühen 60er Jahren Buchhändlerin und Einzelkämpferin. Schon in frühen Jahren schrieb sie Gedichte, schrieb gegen die Notstandsgesetze und gegen den § 218, machte 1965 eine eigene Zeitschrift und verkaufte auch die Zeitung "Neuss Deutschland" des Kabarettisten Wolfgang Neuss. Ab 1966 schloss sie sich den Protesten gegen den Vietnamkrieg an.

1967 war sie in der sogenannten "Leberwurst" der Berliner Polizei in der Krummen Straße bei der Demonstration gegen den Schah von Persien, begann sich zu organisieren, zunächst in der studentischen Gewerkschaft, dann im SDS. 1968 gründete sie mit anderen die Buchhandlung "Das Politische Buch" in der Lietzenburger Straße.

Ihre Geschichte "Mein erster Berlin-Marathon" handelt von den Ereignissen rund um den 2. Juni 1967.

Die Lesung findet statt am Mittwoch, 20. Juni, um 18:00 Uhr in der Galerie "Made in Wedding", Koloniestraße 120, 13359 Berlin. Näheres findet sich auf www.made-in-wedding.de.

Quelle, Logo: Made in Wedding


Falls es trocken bleibt: Gießen erwünscht

StraßenbaumWettervorhersagen sind ja so eine Sache. Man weiß nichts Genaues, und auch das nicht genau. Jedenfalls ist es zur Zeit viel zu trocken. Falls dies in nächster Zeit so bleibt, hier vorsichtshalber eine Bitte des Bezirksamtes:

"Aufgrund der lang anhaltenden Hitzeperiode und der damit verbundenen fortschreitenden Trockenheit bittet das Bezirksamt, dem Grünflächenamt unterstützend zu helfen, die Straßenbäume zu wässern. Insbesondere die neu gepflanzten Bäume und das Straßenbegleitgrün brauchen jetzt zusätzliche Bewässerungen. Dies empfiehlt sich vorzugsweise am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang.

Da die Erdkruste durch die Trockenheit wie wasserabweisend wirkt, wäre es sinnvoll, den Baum zunächst anzugießen und zu warten, bis etwas Feuchtigkeit eingezogen ist, so nimmt der Boden auch den Rest des Wassers besser auf. Danach sollten mindestens zwei Wassereimer (10L) pro Baum gegossen werden. Auf den mit Split angelegten Baumscheiben kann das Wasser direkt eindringen und steht dem Baum sofort zur Verfügung."

Foto: privat


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Mo 10-12 & 13-16 Uhr, Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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