Portrait Ralf Wieland

Wahlkreis-Rundschau, Ausgabe Dezember 2016

Newsletter des Abgeordneten Ralf Wieland für
Gesundbrunnen, den Soldiner Kiez und rund um die Panke


Liebe Leserin, lieber Leser,

seit dem vergangenen Donnerstag hat Berlin eine neue Landesregierung. Michael Müller wurde als Regierender Bürgermeister bestätigt, die Senatorinnen und Senatoren sind in Amt und Würden. Die rot-rot-grüne Koalition wird andere Akzente setzen, als dies in einer rot-schwarzen Konstellation möglich gewesen wäre.

Berlin boomt, die Zuwanderung ist ungebrochen, die Arbeitslosenquote sinkt. Schön für die, die sich das Leben in einer 'angesagten' Stadt unbeschwert leisten können. Auch der Finanzsenator wird der letzte sein, der sich über steigende Steuereinnahmen beschweren würde.

Aber bei vielen kommt von der Boomtown nicht viel mehr an als ständig steigende Ausgaben und die Erkenntnis, auf der Einnahmeseite nicht viel dagegen setzen zu können.

Der jüngst erschienene Schuldneratlas der „creditreform“ (als Unternehmen im Bereich der Bonitätsprüfung ähnlich beliebt wie die „Schufa“) liefert ein Indiz, dass die ingesamt positive wirtschaftliche Entwicklung um viele Bevölkerungsteile einen Bogen macht: Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist 2016 zum dritten Mal in Folge angestiegen. Neben den Hauptverschuldungsrisiken Arbeitslosigkeit, Krankheit, Einkommensarmut, Sucht, Unfall oder der schlichten Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, kommen sicherlich auch individuell nicht abzuwendende Ausgabensteigerungen als Risiko hinzu. Hier dürften vermutlich in erster Linie die steigenden Mieten eine Rolle spielen. Auch vielen nicht verschuldeten Haushalten fällt es zunehmend schwer, über die Runden zu kommen.

Auf viele Faktoren kann der Staat Einfluss nehmen. Es ist das „Kerngeschäft“ einer SPD-geführten Regierung, genau dieses auch zu tun. Die jüngst beschlossene Koalitionsvereinbarung setzt die richtigen Prioritäten: Öffentlicher Wohnungsbau, Investitionen in die Infrastruktur (und hier vorrangig Ausbau der Schulen / Bildungsangebote), funktionierende Verwaltung (Stichwort: Bürgerämter).

Nun kommt es darauf an, dass genau in diesen Bereichen auch spürbar etwas passiert, dass es flott und nachhaltig voran geht. In diesem Punkt weiss ich mich mit dem Regierenden einig und werde ihn mit allen Kräften dabei unterstützen, gegebenfalls auch die jeweils Verantwortlichen daran erinnern, dass es noch Aufgaben zu erledigen gibt. Dabei interessiert mich persönlich im Zweifelsfall eher die Frage, ab wann die Sporthallen endlich (endlich!) wieder für den Vereins- und Schulsport zur Verfügung stehen als die Frage, ob nun die Linden oder die Friedrichstraße autofrei werden.

Falls Ihnen – wie mir auch – in nächster Zeit nach besinnlichen Tagen zumute ist, sind die Weihnachtstage sicherlich eine gute Gelegenheit. Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten hierfür frohe Feiertage und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

Ralf Wieland


Preis für "Demokratie und Toleranz 2016" geht in den Soldiner Kiez

Yousef Ajoub, Initiator und Hauptbetreiber des Vereins mit dem sperrigen Namen "Kiezbezogener Netzwerkaufbau e.V." (KbNa), wurde mit dem diesjährigen Preis für "Demokratie und Toleranz" der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet.

Das Projekt "Gewaltprävention im Soldiner Kiez" wurde 2009 als Reaktion auf die steigende Kriminalität und Gewalt im Kiez mit einem Fußballspiel zwischen Jugendlichen und Polizisten aus dem Kiez aus der Taufe gehoben. Nach wie vor bildet die Kooperation mit Polizeibeamten des Abschnitts 36 den Kern des Projekts: Einmal in der Woche findet ein gemeinsames Fußballtraining mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kiez in der polizeieigenen Sporthalle statt. Gegenseitige Spannungen und Vorurteile werden durch das gemeinsame Sporttreiben abgebaut. Inzwischen beteiligen sich 28 Vereine und Initiativen am "Kiezbezogenen Netzwerkaufbau".

"Das Projekt konnte durch sein langjähriges Engagement einen nachhaltigen Beitrag zur Gewalt- und Radikalisierungsprävention im Soldiner Kiez leisten. Darüber hinaus trägt es zur Vernetzung verschiedener sozialer Einrichtungen wie Jugendclubs, Jugendfreizeiteinrichtungen und religiösen Institutionen mit der Polizei bei, wodurch gegenseitige Toleranz und aktive Teilhabe an der Gesellschaft gelebt wird", so die Bundeszentrale in ihrer Würdigung.

Mit bis zu 4000 Euro ist der Preis dotiert, KbNa bekommt die Höchstsumme. "Eine Auszeichnung dokumentiert immer auch, wie wichtig etwas ist", sagte Yousef Ajoub der Berliner Zeitung. Und das Geld sei Garant dafür, dass die Arbeit weitergehen kann.

Nachrichten aus dem Soldiner Kiez haben selten einen positiven Anlaß. Ob in Mannschaftsstärke anrückende Polizei, ob Paketdienste, die die Auslieferung verweigern, ob Familienclans oder Messerstechereien - der Soldiner Kiez gilt in Redaktionsstuben längst als sicherer Garant für Storys mit dem gewissen Horror-Faktor. Gern mal übertrieben, oft genug aber leider mit einem wahren Kern. Das die Übertreibungen in den Medien für die Arbeit von Yousef Ajoub nicht hilfreich sind, lässt sich in einem Bericht des Soldiner Kiezvereins nachlesen.

Die Wahlkreis-Rundschau gratuliert sehr herzlich zu der Auszeichnung.

KbNa e.V. im Internet: www.kbna-berlin.de

Foto: Innenminister des Maizière bei KbNa. ©KbNa.


"Gutes Wedding, schlechtes Wedding" nach Weihnachten im Fernsehen

Sitcoms (zu deutsch: Situationskomödien) laufen normalerweise als Serien im Fernsehen. Warum eigentlich nur im Fernsehen? - dachten sich die Theatermacher Constanze Behrends und Oliver Tautorat und brachten ihre Sitcom "Gutes Wedding, schlechtes Wedding" auf die Bühne ihres Prime Time Theaters in der Müllerstraße.

Seit 2004 läuft dort die Langzeit-Soap-Parodie an fünf Abenden pro Woche und hat sich inzwischen zu einem Berliner Kult entwickelt (regelmäßige Leser der Wahlkreis-Rundschau sollten sich bestens informiert fühlen).

Nun also kommt die Theater-Sitcom ins - - - Fernsehen. Auf der Basis der von Kennern liebevoll "GWSW" abgekürzten Serie hat Autorin Constanze Behrends die Drehbücher für vier Folgen geschrieben, die 'zwischen den Jahren' vom 27. bis 30.12. jeweils um 22:15 Uhr im rbb ausgestrahlt werden.

In der Auftaktfolge steht Ulla im Wedding ohne Job und Bleibe auf der Straße und wird durch Ahmeds Hilfe die neue Hausmeisterin an der SISTAR - (Soziale Integrationsschule für Türken, Anarchos und Reiche) - zum Entsetzen ihrer Tochter Ratte, die nun in ihrer Schule wohnen muss.

"Irgendwann muss das TV-Format von der Bühne zurück ins Fernsehen", so Constanze Behrends in einem Beitrag für den rbb. Ob es bei den vier Folgen bleibt? Als es 2004 ganz klein beim Prime Time Theater anfing, konnte auch niemand ahnen, was daraus werden sollte. Also, schaun mer mal.

Das "Original" läuft übrigens nach wie vor in der Müllerstraße. Und nach wie vor sind Karten begehrt. In diesem Jahr sieht es hinsichtlich freier Plätze bereits schlecht aus, ab Januar dann etwas entspannter. Noch. Möglicherweise weckt das Fernsehen Begehrlichkeiten. Ein Blick auf die Website des Prime Time Theaters verschafft Klarheit.

Foto: Constanze Behrends im Juni 2015 im Bürgerbüro am Gesundbrunnen


"Den Aufbruch wagen": Rot-rot-grüner Koalitionsvertrag unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen SPD, Linken und Bündnis 90/DieGrünen am 8. Dezember wurde die Grundlage für die Bildung der neuen Berliner Landesregierung gelegt. Zuvor hatte die SPD auf einem Landesparteitag dem Vertrag mit 89,5% zugestimmt.

Der Koalitionsvertrag sei eine gute Grundlage für einen gemeinsamen Erfolg, so Michael Müller auf dem Parteitag. Es gebe einen Politikwechsel, der eine Chance für die Stadt bedeuten könne. „Lasst uns den Aufbruch wagen“, warb Müller für den Vertrag. Die SPD habe einen Regierungsauftrag erhalten. Die Menschen erwarten, dass die Probleme jetzt angepackt werden. Die soziale Frage ziehe sich durch alle Ressorts. „Wir müssen die mitnehmen, die sich abgehängt fühlen“, so Müller. „Wir müssen die Verdrängung stoppen.“ Die SPD mache keine Klientelpolitik, sondern Politik für die ganze Stadt, betonte Müller. "Lasst uns Partner für die Berlinerinnen und Berliner sein".

Der komplette Koalitionsvertrag (177 Seiten, ca. 1,2 MB) steht hier als PDF-Dokument zum Nachlesen zur Verfügung.

Foto: © SPD Berlin


Wedding und Mitte gut im Senat vertreten,
Ephraim Gothe übernimmt Stadtentwicklung im Bezirksamt Mitte

Mit Sabine Smentek und Boris Velter wird Mitte und auch Gesundbrunnen in den SPD-geführten Senatsressorts gut vertreten sein.

Sabine Smentek übernimmt als Staatssekretärin in der Innenverwaltung den Bereich Informationstechnik und damit eines der entscheidenden Ressorts für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategien des Landes Berlin. Die studierte Betriebswirtin war als selbständige Unternehmensberaterin im Bereich Verwaltungsorganisation und zuletzt als Stadträtin für Jugend, Schule, Sport und Facility Management im Bezirksamt Mitte tätig.

Boris Velter wird Staatssekretär im Gesundheitsressort unter Senatorin Dilek Kolat. Der Diplomökonom war Referent für Gesundheitspolitik im Bundeskanzleramt, später in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg tätig. Zuletzt verantwortete er die Bereiche Arbeit- und Gesundheitsschutz sowie technische Sicherheit in der Senatverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Er ist Landes- und stellvertretender Bundesvorsitzender der "Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen" sowie Vorsitzender der SPD Mitte und in der SPD-Abteilung Gesundbrunnen aktiv.

Ephraim Gothe übernimmt für die SPD die Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit im Bezirksamt Mitte und wird zugleich stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Das Stadtentwicklungsressort ist dem Bauingenieur nicht fremd: Er hatte dieses Amt bereits von 2006 bis 2011 inne. Anschließend war er als Staatssekretär für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie als Referatsleiter für die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg tätig.


Fotos: © SPD, SenArbIntFrau, Oliver Feist


Ehrenamtlich engagieren: Gewußt, wie und wo

Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Berlin-Mitte ist enorm. Ihr Engagement in Vereinen, Initiativen und Projekten für geflüchtete Menschen und für weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks ist nicht mehr wegzudenken. Einen Überblick wie, wo und wann sich Interessierte ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit und in anderen Bereichen engagieren können, gibt die FreiwilligenAgentur in der Fabrik Osloer Straße.

Neben der regulären Finanzierung durch das Bezirksamt Mitte wird die FreiwilligenAgentur nun über bezirkliche Mittel aus dem Masterplan Integration und Sicherheit gefördert, um offene Sprechstunden für Interessierte anzubieten.

Im Wedding finden die regelmäßigen Beratungsstunden immer donnerstags von 13:00 bis 15:00 Uhr in der Fabrik Osloer Straße e.V., NachbarschaftsEtage, Osloer Str. 12, 13359 Berlin, statt. Nähere Informationen finden sich auf der Website der FreiwilligenAgentur.

Wer sich speziell im Bereich Pflege engagieren möchte, findet gezielt Informationen und Ansprechpartner bei der Kontaktstelle PflegeEngagement Mitte, die von der StadtRand gGmbH mit Sitz in Moabit betrieben wird.

Foto: Fest der Nachbarn 2014, © Sven Lochner/FreiwilligenAgentur


Kiez-Kalender 2017 des QM Pankstraße

Der Interkulturelle Kiez-Kalender des Quartiersmanagement Pankstraße für 2017 ist da! Ab sofort können Sie Ihr Exemplar im QM-Büro abholen.

Der Kiez-Kalender für das kommende Jahr 2017 steht unter dem Motto „Interkultureller Austausch im Kiez“ und bildet die wichtigsten Feiertage und Feste unterschiedlicher Kulturen und Religionen ab.

Egal ob Chanukka, Ramadan oder Weihnachten…mit dem Kalender sind Sie rundum über die Feierlichkeiten Ihrer Nachbarinnen und Nachbarn informiert.

Erhältlich ist der Kalender ab sofort im Büro des QM Pankstraße in der Prinz-Eugen-Straße 1, 13347 Berlin.

Abbildung: QM Pankstraße


Weihnachtlicher Weddingmarkt auf dem Leopoldplatz am 18. Dezember

Am 4. Adventssonntag erstrahlt der Weddingmarkt zum ersten Mal im weihnachtlichen Glanz - am 18.12.16 von 13-21 Uhr auf dem Leopoldplatz und in der angrenzenden historischen Schinkel-Kirche (Alte Nazarethkirche).

Dieses Jahr können ganz besondere Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt werden, denn der Besuch beim weihnachtlichen Weddingmarkt verspricht außergewöhnliche Kunst, Design und echte Handwerksliebe. Die Besucher erwarten rund 65 Stände mit Kunst und Design, verschiedene Workshops zum Geschenke machen, zudem Streetfood von lokalen Gastronomen, ein Lagerfeuer mit „Stockbrot-Station“ für die kleinen Besucher und ein kulturelles Programm mit Lesung, Fotografie und Musik in der Schinkel-Kirche.

Nähere Infos finden sich auf der Website des Veranstalters: www.wedding-markt.de

Grafik: wedding-markt.de


Volkshochschule Mitte: Prgramm Frühjahr/Sommer 2017 erschienen

Die VHS Berlin Mitte legt mit ihrem neuen Programmheft "Januar bis Juli 2017" wieder ein Weiterbildungsangebot vor, das nahezu keine Bildungswünsche offenlässt und damit den Teilnehmenden alle Möglichkeiten eröffnet, die eigenen Fähigkeiten und Kreativität zur Entfaltung zu bringen und damit zum eigenen Wohlbefinden beizutragen.

Die Broschüre ist an folgenden Standorten erhältlich: VHS Linienstr. 162, 10115 Berlin. VHS Antonstr. 37, 13347 Berlin. VHS Turmstr. 75, 10551 Berlin. Lernhaus Pohlstr. 60/62, 10785 Berlin sowie in den Rathäusern Tiergarten, Wedding und Mitte.

Selbstverständlich kann das Angebot auch online abgerufen werden: www.city-vhs.de


Advents-Parcours im Soldiner Kiez: Echt was los!

In den Wochen vor Weihnachten ist echt was los im Soldiner Kiez, weiss der "Soldiner Kiez e.V" zu berichten - und hat versucht, einen Überblick zusammen zu stellen. Wir wissen nicht, wann Sie diese Wahkreis-Rundschau lesen, beginnen hier aber mal am 13.12.:

"... Am Dienstag, den 13.12.2016, gibt es in der - nach einer Gans benannten - Galerie Wilma, Badstraße 38, eine namentlich stimmige Band: „The Waterwalk Projekt“. Mittwochs am 14.12.2016 kann man ins Prinzinger, Prinzenallee 72, weiterziehen, um dort ab 20.30 Uhr das „Iceland Jazz Trio“ zu hören. Aber wahrscheinlich ist es noch besser, wenn man ab 19.00 Uhr zum Kiezpalaver in die Buttmanstraße 16 kommt. Dort orientiert sich der Soldiner Kiez e.V. im Nachbarschaftsladen über die Initiative Nachbarschaftsladen Buttmannstr. 16. Tags darauf, Donnerstag, den 15.12.2016, gibt es um 15.30 Uhr ein gemeinsames Adventssingen im Seniorendomizil an der Panke, Koloniestr. 23, mit den BewohnerInnen und BesucherInnnen. Abends ab 20.00 Uhr schlägt ein Audio-Projekt namens „Exil“ im bi'bak, Prinzenallee 59 Brücken zwischen Europa und dem Maghreb.

Am Freitag, den 16.12.2016, beendet Jovan Balov seinen diesjährigen Ausstellungsreigen im Prima Center, Biesentaler Str. 24, mit einer Performance und einer seiner berüchtigten, spät beginnenden und spät endenden Balkan-Parties. Wer am Samstag, den 17.12.2016, um 20.00 Uhr wieder auf den Beinen steht, kann sich zur Golden Lounge, Prinzenallee 38, weiter schleppen: Dort startet ab 20.00 Uhr eine orientalische Party. Es spielen Baladna aus Palästina und die syrisch-weddinger Lokalmatadoren von Habibi. Daneben gibt es Bauchtanz-Performances. Bevor am Montag, den 19.12.2016, ab 19.00 Uhr die regelmäßige Tanz-Party für Geflohene und Einheimische in den Uferstudios, Uferstr. 8, steigt, kann man am Sonntag, den 18.12.2016, einen Moment lang kultiviert abhängen. Ab 16.00 Uhr singt die Sopranistin Margarete Huber begleitet von Eva Schulze am Cembalo im Projektraum N, Biesentaler Str. 5, barocke Arien und Kantaten unter dem Titel „Es schlägt mein Herz“. Wer dabei nach all der Feierei noch mehr nacheuphorischen Katzenjammer bekommt, geht einfach die Straße runter zum Ballsaal in die Wriezener Str. 6 und hört sich dort ab 19.00 Uhr einen Wettbewerb unter dem bezeichnenden Titel „The saddest song of the world“ an.

Falls irgendjemand sich nach diesem Programm noch in der Lage sieht, das eigentliche Weihnachtsfest gebührend zu feiern, und noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, für den gibt es im Kiez durchaus eine Adresse: Im made im Wedding, Koloniestr. 120 findet bis zum Freitag, den 16.12.2016, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr ein Adventsbasar statt. Unter anderem öffnen die Kreativwerkstätten von Puk a malta ihren Fundus."

Falls Sie sich über die eine oder andere Veranstaltung genauere Informationen suchen: Die meisten Termine finden Sie in einem Flyer, der auf der Website von KiezKlang abrufbar ist.

Grafik: KiezKlang


"miKrOPROJEKTE 2017": Gesucht werden experimentelle Kooperationsprojekte

Der Fachbereich Kunst und Kultur im Bezirksamt Mitte von Berlin vergibt im Rahmen des Projekts „Programmkoordination für Stadtkultur und Vernetzung“ (2015-2017) zum zweiten Mal Mittel für experimentelle, künstlerische und kulturelle Kooperationsprojekte in den Fördergebieten Gesundbrunnen, Wedding, Moabit/ Tiergarten Süd bzw. grenzübergreifend.

Die Projekte können im Zeitraum vom 1. März bis 30. Oktober 2017 umgesetzt werden.

Die miKrOPROJEKTE sollen qualitative und vielseitige Kooperationen verschiedener Kunst- und Kulturschaffender anregen, aus denen neue Potenziale für die Zusammenarbeit, den Stadtraum und seine Bewohner*innen hervorgehen können. Die unterschiedlichen Akteure haben so die Chance, die im Bezirk vorhandenen Arbeits- und Lebensbereiche kennen- und verstehen zu lernen. Voraussetzung hierfür ist ein Dialog, der offen ist für Experimente und Perspektivwechsel. Es müssen mindestens zwei Partner*innen gemeinsam das miKrOPROJEKT entwickeln, durchführen und auswerten.

Interessierte Kunst- und Kulturschaffende können bis zum 5. Januar 2017 an der offenen Ausschreibung teilnehmen. Detaillierte Informationen zu der Ausschreibung sowie zum Verfahren finden sie als Download auf der Vergabeplattform des Landes Berlin. Informationen zu den geförderten Projekten 2016 sind zu finden unter kultur.knwm.de/page/mikroprojekte-2016

Für die miKrOPROJEKTE stehen für 2017 wieder insgesamt 22.000 Euro zur Verfügung. Das Projekt Programmkoordination für Stadtkultur und Vernetzung“ wird gefördert durch die Europäische Union und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil (II), Teilprogramm „Soziale Stadt“.


QM Badstraße: Tag der Ideen. Restmittel bis 6. Januar beantragen

Das QM Badstraße verfügt noch über Restmittel aus dem Aktionsfonds für dieses Jahr, welche dem Kiez für kurzfristige Projektideen und Aktionen zur Verfügung stehen. Deadline für die Antragstellung ist der 06. Januar 2016. Die Umsetzung der Projekte muss spätestens bis zum 31.03.2017 erfolgen.

Wem noch tolle Projektideen für die Nachbarschaft rund um die Badstraße im Kopf herumspucken, sollte möglichst schnell einen Antrag stellen. Und das geht so: Erst das Merkblatt zum Aktionsfonds lesen, dann das Antragsformular ausfüllen und dann entweder per Mail an das QM-Team senden oder direkt im VorOrt Büro in der Bellermannstr. 81, 13357 Berlin, abgeben.

Näheres erfährt man auf der Website des QM Badstraße.

Grafik: QM Badstraße


Jahresrückblick mit den Brauseboys: Ein Jahr wird verhüllt

Es ist wieder so weit! Die Weddinger Lesebühne "Brauseboys" verlässt ihr angestammtes Domizil und setzt im "Kookaburra" in der Schönhauser Allee an zu ihrer rituellen Jahresbilanz: Ein letzter Blick auf das Jahr, bevor es unter dem Schleier der Geschichte verschwindet.

Dabei hat sich das Jahr 2016 sein Verschwinden redlich verdient: Es meuchelt Star um Star unserer Jugend, während Reichsclowns und Horrorbürger durch unsere Straßen marodieren. Edeka und REWE verbreiten Angst und Schrecken, IS und AfD liefern sich eine schmutzige Übernahmeschlacht um Deutschland. Die Brauseboys schauen mitten rein in die brandneue Unübersichtlichkeit und sortieren ihre Erinnerungen: War es ein Samsung-Handy, das Syrien in Brand setzte? Wieso putschte Jan Böhmermann noch mal gegen Erdogan? Schickte der tatsächlich eine Ziege ins Kanzleramt? Oder war die längst da, wie Horst Seehofer behauptet? Ist Putin gedopt und sollte für die Weltpolitik gesperrt werden? Wäre eine Burka nicht die optimale Lösung für Donald Trumps Frisur? Die Brauseboys wissen: Ther’s no chance, to make this year great again! Von 2016 möchte man wirklich nichts mehr sehen, die Brauseboys stülpen ihm daher die ultimative Burka der Geschichte über.

Die besten Texte und scharfsinnigsten Betrachtungen von der Weddinger Vorlese-Boygroup. Satire vom Blatt, Liedgut vom Klavier und Bilder von der Wand – ein multimedialer Jahresrückblick mit Thilo Bock, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann und Heiko Werning. Im "Kookaburra" ab 14.12. bis 7.1., jeweils 20:00 Uhr.

Grafik: © Brauseboys


Abstimmen für neue Trinkbrunnen in Berlin

Die Berliner Wasserbetriebe haben ein ganz besonderen Wettbewerb aus der Taufe gehoben, an dem jede(r) mitmachen kann: Den Brunnen-Run. Einfach registrieren, die Teilnahme an einer offiziellen Berliner Laufveranstaltung eintragen und die gelaufenen Kilometer spenden. Die Leistungen aller Läuferinnen und Läufer werden gesammelt und pro 10.000 Kilometer bauen die Wasserbetriebe einen Trinkbrunnen in der Stadt.

Gut, die Teilnahme bietet sich in der Winterzeit jetzt nicht unmittelbar so direkt an, aber: Der Wettbewerb läuft (im wahrsten Sinne des Wortes) schon das Jahr über und es sind etliche Kilometer zusammen gekommen. Es werden vier Brunnen gebaut. Aber wo?

Darüber können die Berliner auf der Website der Wasserbetriebe abstimmen. 20 Standorte stehen zur Auswahl. Kleiner Hinweis: Darunter befindet sich auch ein Standort vor dem Gesundbrunnen-Center. Aber damit er Realität wird, bräuchte es bis zum Abstimmungsende am 23. Dezember noch mehr geklickte Unterstützung. Ein Brunnen am Gesundbrunnen - das hätte doch was!

Grafik: Berliner Wasserbetriebe


Entspannte Kinder - entspannte Feiertage. Kindermuseum Labyrinth hat in den Ferien geöffnet

Die sehnsüchtig erwarteten Weihnachtsferien klingeln in der Ferne. Und fröhliche Stimmen erklingen bald aus dem Kindermuseum in der Osloer Straße 12, denn das hat in den Ferien täglich geöffnet – außer am 24., 25., 31. Dezember 2016 und 1. Januar 2017.

Eine weitere Bescherung gibt es am 26. Dezember 2016, denn da heißt es im Labyrinth "Zahl’ doch, was Du willst!". Am zweiten Weihnachtsfeiertag zahlen die Besucher*innen immer nur genau das, was sie wirklich zahlen wollen …

Einzelheiten können direkt beim Kindermuseum Labyrinth nachgelesen werden.

Grafik: © Kindermuseum Labyrinth


Wenn Weihnachten zur Krise wird: Der Berliner Krisendienst ist erste Anlaufstelle

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen Krisenzeit: Einsamkeit, Beziehungsstress, familiäre Konflikte, Trauer um verlorene Angehörige, soziale Isolation, Ängste, Verzweiflung, Suizidgedanken – die Kehrseite der festlichen Weihnachtsstimmung.

Der Berliner Krisendienst bietet an vielen Standorten in Berlin Beratung und Unterstützung bei seelischen Krisen und psychiatrischen Notfällen - kostenlos, ohne Voranmeldung und auf Wunsch anonym. Täglich ab 16 bis 24 Uhr können sich Hilfesuchende telefonisch oder persönlich an den Berliner Krisendienst wenden. In dringenden Situationen fahren die Mitarbeiter/innen vor Ort, falls erforderlich mit fachärztlicher Begleitung.

Die vom Wedding aus nächstgelegene Anlaufstelle befindet sich in der Krausnickstr. 12 A, 10115 Berlin, Tel. 390 63 10. Der Bereitschaftsdienst (24 bis 8 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen) ist unter der Tel-Nr. 390 63 00 zu erreichen.

Foto: © Rosa-Maria Rinkl, Wikimedia


Impressum

Ralf Wieland
SPD-Fraktion im
Abgeordnetenhaus Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10111 Berlin

Tel. 0 30 / 23 25 - 22 22

E-Mail: info@ralf-wieland.de
Web: www.ralf-wieland.de

Bürgerbüro am Gesundbrunnen

Behmstr.11
13357 Berlin

Tel. 0 30 / 64 31 23 20

Öffnungszeiten: Di & Do 14-20 Uhr, Fr 10-14 Uhr

Stadtplan

Meine nächsten persönlichen Sprechstunden im Bürgerbüro finden Sie auf meiner Website.

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